Thomas Neudert zum Bundestagskandidaten gewählt

Am vergangenen Donnerstag wurde der Wolnzacher Thomas Neudert offiziell bei der Aufstellungsversammlung der FDP Kreisverbände Freising, Pfaffenhofen und Neuburg-Schrobenhausen zum Bundestagskandidaten des Wahlkreises 214 nominiert.

In der Malztenne des Schlossbräukellers in Au i. d. Hallertau versammelten sich die Mitglieder der entsprechenden FDP-Kreisverbände. Dr. Martin Alberti, der Kreisvorsitzende des federführenden Kreisverbandes Freising, begrüßte alle Anwesenden und verlas die Tagesordnung. Daraufhin wählten die Liberalen den Regensburger Ulrich Lechte per Akklamation als Versammlungsleiter.
Beim Tagesordnungspunkt Wahl des/der Bundestagskandidaten/in, wurde durch den Kreisverband Pfaffenhofen dessen Kreisschriftführer Thomas Neudert vorgeschlagen. Dieser stellte sich den Versammlungsteilnehmern wie folgt vor:

Thomas Neudert lebt mit seiner Familie in Wolnzach und ist seit 14 Jahren in diversen Funktionen für den weltweit agierenden Dax-Konzern Munich Re tätig, aktuell als Senior Controller. Vor 3 Jahren ist er der FDP beigetreten und hat nach den Kommunalwahlen 2014 das Schriftführeramt im FDP Orts- und Kreisverband übernommen. Seinen politischen Schwerpunkt sieht Neudert in der Europa- und Außenpolitik, hier engagiert er sich auch aktiv im Landesfachausschuss der FDP.

Neudert sprach seine wichtigsten Themen zur Bundestagswahl und zur Bundespolitik an. Hierbei ging es unter anderem um die Energiepolitik, die er auch schon in der letzten Kreishauptversammlung des FDP-Kreisverbandes Pfaffenhofen thematisierte. Der Bundestagskandidat möchte ohne „ideologisches Wunschdenken, sondern mit einer Energiepolitik, die sich an der Realität orientiert“ voranzuschreiten. Neudert legt hierbei sein Augenmerk auf die wesentlichen Merkmale wie Umweltverträglichkeit, Versorgungssicherheit und Wirtschaftlichkeit. So sei fortan nicht die wichtigste Herausforderung, genug Ökostrom zu produzieren, sondern eine stabile Bereitstellung zu garantieren.

Ferner gab er seine Meinung zum Thema Flüchtlings- und Einwanderungspolitik ab. Das größte Problem ist in Neuderts Augen nicht die Zuwanderung von anderen Kulturen, sondern die mangelnde Bereitschaft der Einheimischen, für die eigene Kultur einzustehen und sich für diese zu engagieren. Die Angst, die hier gerade auf Asylbewerber reflektiert wird und sich im Wahlverhalten stark auf die Stimmergebnisse von rechten Gruppierungen auswirkt, ist nach Ansicht Neuderts oft einer Angstmacherei geschuldet, die nichts mit der Realität zu tun hat. Ein bayerisch-kulturelles Selbstbewusstsein sei die beste Voraussetzung gegen die Angst vor fremden Kulturen.

Auch die Steuerpolitik ließ Neudert nicht unkommentiert. Sein Standpunkt und ebenso der der FDP ist es -im Gegensatz zu anderen Parteien- die Steuern nicht weiter zu erhöhen, zumal es in den Jahren 2014-2016 Haushaltsüberschüsse des Bundes gab. Thomas Neudert sagte dazu: „Auch in den Folgejahren wird es weitere Spielräume geben wegen einer günstigen Refinanzierung durch die niedrigen Zinsen“. Steuererhöhung lehnt Neudert daher strikt ab.

Thomas Neudert wurde anschließend einstimmig von der Versammlung als Bundestagskandidat für den Wahlkreis 214 gewählt.

Als Delegierte für die Landesvertreterversammlung wurden gewählt: Dr. Jens Barschdorf, Siegfried Hartmann, Dr. Martin Alberti, Thomas Neudert, Adrian Dunskus, Josef Postel und Oliver Brockmann.
Als Ersatzdelegierte wurden gewählt: Adrian Spiegel, Michael Schweiger (Moosburg), Michael Schweiger (Rohrbach), Fabian Röhrich, Franz Niedermayr, Sabine Holmhey und Susanne Hartmann.


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